4 - Wie beeinflussen digitale Medien Verhalten und Wohlbefinden von Jugendlichen und welche Rolle spielt die Medienkompetenzförderung? [ID:58596]
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Ja, vielen Dank für die Vorstellung.

Vielen Dank auch für die Einladung, hier sprechen zu dürfen.

Wie wir Einfluss auf digitale Medienverhalten wohlfinden von Jugendlichen

das lässt schon

erahnen, auch in der Dramaturgie der Vortragsreihe.

Sie haben ja den Kollegen

Herrn Mayer, der nächste Woche auch spricht, erwähnt.

Es lässt sich schon erahnen, dass der Fokus auf

Kinder und Jugendliche noch mal vielleicht etwas Besonderes ist

in Abgrenzung zu Erwachsenen.

Und natürlich ist mir aus Medienpädagogik auch die Frage wichtig

welche Rolle die

Medienkompetenzförderung dabei spielt.

Ich habe den Titel auch so gewählt, dass es ja zunächst

mal auch offen ist.

Es wäre vielleicht in dem Zeitgeist gemäß gleich zu sagen, digitale Medien

machen süchtig und depressiv.

Und zunächst mal ist es aber eine offene Fragestellung.

Und wie

Sie im Folgenden hören werden, ist tatsächlich eben der Stand der Forschung dann doch ein

bisschen differenzierter und wie so oft ist es dann doch vielleicht auch ein bisschen komplexer

ausgedacht.

Zur Agenda möchte ich zunächst ganz kurz ein bisschen einführen zur Mediennutzung,

dann auf Chancen und Risiken kommen

Gestaltungsmittel der Medien in den Blick nehmen

und Interventions- und Präventionsmaßnahmen erläutern.

Mediennutzung Jugendlicher und speziell

die Nutzung digitaler Medien ist tatsächlich ein sehr spannendes Fachgebiet

weil es tatsächlich

eben der Lebenswelt, der Bereich der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist, der sich in

den letzten Jahrzehnten am stärksten verändert hat.

Natürlich gibt es auch Umwälzungen bezogen

auf die Konstellation der Familie beispielsweise

gesellschaftliche Umwälzungen

Politik muss man

gar nicht weiter ausholen.

Aber wenn man sieht, mit welchem hohen Anteil Jugendliche digitale

Medien nutzen, dann wird das vielleicht deutlich.

Sie haben ja meine Herbalitationsschrift auch

kurz angesprochen bei der Vorstellung 2004.

Da musste ich aktiv nach Jugendlichen suchen,

die mindestens dreimal wöchentlich tatsächlich das Internet genutzt haben.

Also die Fertigstellung

war natürlich 2004.

Ich habe 1998 mit der Studie begonnen und da war tatsächlich eben das noch gar

nicht so weit verbreitet.

Und wenn man jetzt lange zurückgeht, dann hätten wir also hier einen steilen

Anstieg, je nachdem wie man das Ganze skalieren in dieser Zeittabelle.

Das ist jetzt hier eine

Sicht auf das letzte Szenario ungefähr.

Teil einer Videoserie :

Zugänglich über

Offener Zugang

Dauer

00:00:00 Min

Aufnahmedatum

2026-01-29

Hochgeladen am

2026-01-30 21:16:12

Sprache

de-DE

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