FAU-Alumna Ingrid Lauterbach hat an der FAU Mathematik studiert
ist internationale
Schachmeisterin und hat Jahrzehnte bei der Deutschen Bank gearbeitet, zuletzt in der
Cybersicherheit.
Wir sprechen heute über ihren Weg von Erlang in die internationale Schachwelt,
über ihre berufliche Karriere
ihre besten Schachtipps und darüber
warum Schach uns
alle voranbringen kann.
Lieber Ingrid, herzlich willkommen in der Alten Mathematik.
Es ist jetzt
heute ein Gebäude der Philosophischen Fakultät. Seit über 20 Jahren warst du nicht mehr hier.
Was geht dir gerade durch den Kopf? Es hat sich vieles verändert, aber es ist natürlich toll,
dass es immer noch Bibliothek ist, die ich ja früher auch gut kannte.
Ich bin beeindruckt.
Die ganzen japanischen Bücher
die hier stehen
das ist spannend und ich fühle mich an alte
Erwirkungsstätte zurückversetzt.
Du hast Schach auf allerhöchstem Niveau gespielt.
Du warst schon
in der Deutschen Bundesliga, bevor es überhaupt die Frauenbundesliga gab, ist dann da gewechselt. Du
hast zahlreiche internationale Meisterschaften mitgemacht für Deutschland, erst dann für England.
Du bist schon seit 1987 internationale Meisterin im Schach und jetzt seit zwei Jahren Präsidentin
des Deutschen Schachbundes und damit auch die erste Frau in dieser Position.
Nimm uns mal mit.
Wo hat denn deine Laufbahn, deine Leidenschaft im Schach angefangen und wie bist du so erfolgreich?
Also angefangen hat es eigentlich zu Hause, dass ich wirklich zu Hause gesehen habe, wie mein Bruder
mit meinem Vater spielt und so die Regeln gelernt habe und wusste, wie gespielt wird. Es war dann
so
mein Bruder war aktiv im Schachklub in Kulmbach und ich hatte dann beschlossen irgendwann einen
Schülerturnier in Kulmbach
von der Schule praktisch mitzuspielen
habe gespielt und dann hat
irgendjemand gehört
da ist ein Mädchen und hat mir eine Einladung zur oberfränkischen Meisterschaft
geschickt, da habe ich dann auch gespielt. Habe aber eigentlich noch gedacht, so viel will ich nicht
spielen. Mein Bruder hat damals ganz viel gespielt und ich darf auf keinen Fall so viel spielen wie er.
Da ist er Zeit investiert und habe dann aber bei der oberfränkischen mich für die bayerische
Mädchen und die bayerische Damen qualifiziert, habe beschlossen, ich spiele nur eins von den
beiden, weil ich ja nicht so viel spielen wollte. Aber dann ging es los, dann habe ich die bayerische
Damen gespielt und dann hat es mich dann auch nicht mehr losgelassen und inzwischen ist es
natürlich so, dass ich viel viel mehr Zeit in Schach investiert habe, als mein Bruder jemals gemacht
hat. Wie dürfen wir uns in deiner Arbeit als Präsidentin des Schachbundes vorstellen?
Natürlich ist es so, dass wir jetzt zum Beispiel große Turniere organisieren, das ist klar. Es ist
klar, dass wir natürlich oder ich als Präsidentin zum Beispiel auch im Welt-Schachverband oder in
der Europäischen Schachunion den Verband vertrete.
Allerdings die Anzahl an verschiedenen Dingen,
die jemand von einem haben will, wir haben halt fast 100.000 Mitglieder und da kommen dann wirklich
die erstaunlichsten Sachen
Zugänglich über
Offener Zugang
Dauer
00:10:08 Min
Aufnahmedatum
2026-01-30
Hochgeladen am
2026-01-30 16:10:16
Sprache
de-DE
Aufzeichnung: November 2025
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Excelling in the International Chess World: FAU Alumna in Interview